Erwartungen

Ich bekomme relativ selten Nachrichten über Facebook. Um so überraschter war ich, eine Nachrichtenanfrage zu erhalten. Eine Amelié schrieb mir folgendes: "Ich wollte dir nur sagen: Deine Texte bei EDITION F sprechen mir aus der Seele. Danke! Endlich jemand, der Sachen sagt, wie sie sind und wie sie sich anfühlen. Es tat sehr gut!" Das... Weiterlesen →

Das Fenster

Wir öffnen dich, wir schließen dich. Und das meist mehrfach am Tag. Wir öffnen dich, damit du unsere erhitzte Umgebung ein wenig abkühlst. Wir machen dich wieder zu, damit der Regen und die Kälte nicht zu uns rein kriechen. Aber wenn wir möchten, dass uns morgens die Sonne weckt, lässt du sie trotzdem gewähren. Wenn... Weiterlesen →

Über das Denken

Mein Kopf fühlt sich vollkommen leer an und gleichzeitig unfassbar voll. Ich habe so viele Gedanken, dass ich gar nicht weiß was ich denken soll. Der Prozess des Denkens liegt ja in der menschlichen Natur. Alles ist gut, solange wir denken. Über bestimmte Sachverhalte nachzudenken hat uns evolutionstechnisch weitergebracht und Erfindungen oder Erkenntnisse hervorgebracht, die... Weiterlesen →

Die Stille

Manche lieben dich. Manche können nur sehr schlecht mit dir umgehen. Für manche bist du das Hassobjekt ihres Lebens. Du bist da, wenn wir abends von der Arbeit nach Hause kommen. Wenn wir in aller Herr Gotts Früh auf die Straßen unserer Stadt treten oder nachts über den Dächern den Sternenhimmel beobachten. Du bist da,... Weiterlesen →

Die Worte des David Remnick

Vorhin laß ich bei ZEIT ONLINE ein Interview mit dem 58-jährigen Journalisten David Remnick. Remnick ist allerdings nicht irgendein Journalist, sondern Chefredakteur des renommierten US-amerikanischen Magazins "The New Yorker". Als Remnick 1998 überraschend Chefredakteur der Zeitschrift wurde, nachdem der eigentlich Ausgewählte kurzfristig absprang, lag die Auflage bei 800.000 Exemplaren. Heute sind es wöchentlich 1,2 Millionen.... Weiterlesen →

Die Zimmerdecke

Ich hätte gern einen Mülleimer. Einen der so reißfest ist, dass ich all meine Gedankenkotze dort loswerden kann. Ich spreche klare Sätze, aber denken kann ich nicht. Mein Gehirn ist ein einziges Wirr Warr aus alten, neuen und gegenwärtigen Gedanken, die meist nicht mal eine Rolle spielen. Aber anscheinend tun sie es ja doch, sonst... Weiterlesen →

37 Tage Stille

Tag 37 und du wurdest vom Small Talk verdrängt. Gedankenvolle Gespräche haben unbedeutenden Worten Platz gemacht. Vertrauen zu dir weicht dem Drang, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten. Mit anderen Menschen, außer dir, zu kommunizieren, damit du in meinem Kopf vielleicht ein wenig in den Hintergrund gerätst. Jetzt muss ich nach unten wischen, um... Weiterlesen →

Ein Dankespost zum Dankespost

nachstehend findet ihr einen Text, den ich vor knapp einer Woche auf die Facebook Seite der Deutschen Bahn geposted habe. Ich wollte die Leute einfach nur wach rütteln, einfach mal Danke sagen, für die tolle Arbeit, die geleistet wurde. Und: das Erlebte selbst verarbeiten, indem ich es auf meiner Tastertur wieder auskotze, anstatt es nachts... Weiterlesen →

Warum das Wort „irgendwie“ eigentlich nervt

Ich war für heute Abend eigentlich mit Freunden verabredet, um ein, zwei Bierchen zu kippen. Aber irgendwie habe ich keine Lust. Also liege ich den Abend über auf dem Sofa und mache mir stattdessen Vorwürfe, weil ich nicht am Schreibtisch sitze, und für die bevorstehende Abschlussprüfung lerne. Darauf habe ich nämlich auch keine Lust, irgendwie.... Weiterlesen →

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