Mein Gehirn – der Narzisst

Seit einiger Zeit kann ich nicht schlafen. So seit zwei, drei Monaten. Sobald ich mich ins Bett lege, legt mein Gehirn ein Schalter um. Ratter, ratter, ratter. Ich denke dann über alles nach. Syrien. Merkel. Männer mit denen ich was habe oder hatte oder gerne hätte. Frauen, mit denen ich dasselbe habe, hatte, gerne hätte. Arbeit. Schreiben. Die Tasse meiner Freundin, die aussieht wie ein Kakhaufen. Und dann frag ich mich: Wer zur Hölle kreiert eine Tasse, die aussieht wie ein Haufen Scheiße? Das Ding hat sogar ein Gesicht. Der Scheißhaufen lächelt. Wäre mein Leben ein Scheißhaufen, würde der bestimmt auch Lächeln. Mein Leben ist ein Scheißhaufen, manchmal. Und manchmal lächelt es. Meistens ist es aber sehr ernst. Und dann raucht es einen Joint und ist wieder lustig. Der Joint hilft auch beim schlafen. Aber oft auch nicht. Weil mein Gehirn zu viel nachdenken will. Über Merkel, und Männer und Frauen. Und den Scheißhaufen. Der Nazisst.

Meistens bin ich müde. Aber manchmal auch nicht.

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