WordPress Blog erstellen – Tutorial

Wer hat noch nicht, wer will (nochmal)?

Einen Blog zu erstellen ist in den Zeiten des „everytime online“ keine Lektion mehr. Es ist nicht mehr nötig, den Computer Nerd Nachbarn anzurufen, weil man auf dem Bildschirm nur Bahnhof versteht.

Auch der Bloganbieter WordPress ist da keine Ausnahme. Trotzdem ist die Website auf den ersten Blick vollgestopft mit Funktionen. Und da kommt dann doch wieder der Bahnhof ins Spiel…

Für alle, die bei dem erstellen eines Blogs ihre Verwirrung so niedrig wie möglich halten möchten, gibt’s hier ein von mir erstelltes Tutorial:

Bevor du beginnst, lege dir eine gültige E-Mail Adresse an (falls du noch keine hast).

Schritt 1:  gehe auf die Website von WordPress und klicke auf „neu anmelden“. Fülle das Formular aus, was erscheint und gebe deinem Blog einen Namen.

Wichtig! Du erhältst eine Mail von WordPress. Bestätige diese, um deinen Account nutzen zu können. du wirst weitergeleitet auf die wordpress website. Melde dich mit deinen Zugangsdaten an.

Schritt 2: Zu aller erst siehst du die Feed-Seite bzw „reader“.  Die Reiterkarte wird dir oben links neben dem WordPresslogo angezeigt. Du siehst dort alles gebloggte, von den Blogs, denen du folgst. Du erinnerst dich: beim erstellen deines Blogs hatte WordPress dich schon aufgefordert einigen Blogs zu folgen.

Screenshot 1

Schritt 3: Wenn du noch mal nach oben links schaust siehst du die Reiterkarte „Statistik“. Wenn dein Blog einige Zeit besteht, wird dir WordPress hier eine Statistik über Besucher und Aufrufe anzeigen. Außerdem werden dir Top-Beiträge bzw. Top-Seiten, sowie Klicks, Referrer (engl. „verweisen),  Suchbegriffe und die Gesamtanzahl deiner „Follower und Shares“ angezeigt. Was all diese unterpunkte genauer bedeuten erklärt WordPress unter den jeweilige Begriffen.

Schritt 4: als Dritte, oben links platzierte Reiterkarte findest du „mein Blog“. Wie es oben von WordPress schon aufgeführt wird, kannst du von hier aus deine Beiträge, Kommentare und das Aussehen deines Blogs verwalten.

Schritt 5: Wie du links auf deinem Dashboard sehen kannst, gibt es ein Menü mit vielen verschiedenen Menüpunkten. Zur Zeit befindest du dich auf der Dashboard Startseite.

Die Dashboard Startseite: im Dashboard kannst du neue Beiträge verfassen und wichtige Einstellungen deines Blogs ändern. Wenn du einmal rechts auf die Seite schaust, siehst du die einzelnen Punkte, die in deinem Dashboard zu finden sind. Hier kannst du als mögliche Optionen z.B einen neuen Beitrag verfassen, deine Einstellungen oder dein Profil  oder Theme (Blogdesign) ändern.

Hilfreich: WordPress selbst hat ein Handbuch verfasst. Schau dort doch mal vorbei.

Wenn du ein Bisschen weiter unten auf der Seite schaust, siehst du die Anzahl deiner Beiträge, und deinen verfügbaren bzw. belegten Speicherplatz. Sowie deine „Aktivität“, also deine veröffentlichten/aktualisierten Beiträge und aktuell angesagte Blogs. Außerdem kannst du hier einen Beitrag entwerfen und speichern. Wenn du einen Beitrag verfasst und diesen später weiterschreiben möchtest, ist dies eine sehr tolle Funktion. Auch hier siehst du noch einmal deine Statistik, Top-Beiträge und Top-Suchen.

Menüpunkt „Meine Kommentare“: WordPress zeigt dir alle Kommentare, die du bis jetzt getätigt hast.

Menüpunkt „Statistik“: Dieser Menüpunkt gibt dir ebenfalls die Möglichkeit deine aktuelle Statistik einzusehen.

Menüpunkt „Akismet Statistiken“: Eine Historie deiner Statistiken. Dieser Menüpunkt wird für dich erst interessant, wenn du schon einige Zeit aktiv bloggst.

Menüpunkt „Meine Blogs“: Eine tabellarische Aufführung deiner Blogs.

Menüpunkt „Abonnierte Blogs“: Hier kannst du deine abonnierten Blogs verwalten. WordPress verweist auf die Startseite und die Reiterkarte „Reader“.

Menüpunkt „Omnisearch“: Die Suchmaschine für deinen Blog. Wenn du einmal einen Beitrag suchst, den du verfasst hast, kannst du hier z.B den Titel deines Beitrags oder auch nur ein Wort, welches in deinem Beitrag vorhanden ist eingeben.

Menüpunkt „Store“: Hier kannst du kostenpflichtig deinen WordPressblog updaten.

Menüpunkt „Beiträge“: Du siehst all deine verfassten Beiträge, kannst einen neuen Beitrag verfassen,  Beitragskategorien erstellen und siehst alle deine Tags (engl. für Schlagworte). Außerdem kannst du einen von dir verfassten Beitrag kopieren, wenn du diesen z.B auf einer anderen Plattform teilen möchtest.

Menüpunkt „Mediathek“: Alle Bilder, Lieder oder Videos, die du gebloggt oder in einem von dir verfassten Beitrag verwendet hast. Hier kannst du auch Dateien hinzufügen.

Menüpunkt “ Links“: Alle Links, die du während des Arbeitens mit WordPress genutzt hast. Auch hier kannst du neue  Links  und Kategorien hinzufügen.

Menüpunkt „Seiten“: Hier siehst du alle Seiten deines Blogs. Du kannst auch neue Seiten erstellen oder eine schon erstellte Seite kopieren.

Menüpunkt „Kommentare“: Alle Kommentare, die du bis jetzt verfasst hast.

Menüpunkt „Rückmeldung“: Hier kannst du eine Umfrage für deinen Blog starten. Außerdem siehst du, wie dich Blogger, die dir folgen deine Posts bewerten und Nachrichten, die du ggf. von anderen Blogger erhältst.

Menüpunkt „Design“: Hier kannst du ein Theme für deinen Blog wählen bzw. ändern. Deinen Blog bearbeiten, Widgets die auf deinem Blog angezeigt werden sollen auswählen, dein eigenes Menü erstellen, sowie dein individuelles Design erstellen, oder dir die WordPress App für dein Handy herunterladen.

Menüpunkt “ Benutzer“: Hier siehst du alle Benutzer deines Blogs. Dieser Menüunterpunkt würde für dich interessant, wenn du mehrere Blogs bei WordPress hast. Außerdem kannst du hier z.B eine Freundin zu WordPress einladen. Du kannst auch dein Profil bearbeiten oder deine persönlichen Einstellungen ändern.

Menüpunkt „Werkzeuge“: Wähle hier verfügbare Werkzeuge wie „press this“, oder „per E-Mail bloggen“ aus. Press this ist eine Anwendung, die im Hintergrund deines Browsers läuft (du bekommst es also gar nicht mit! ;)) und dir erlaubt Dateien wie Fotos oder Videos aus dem Web auf deinen Blog zu übernehmen. Außerdem kannst du in den Unterpunkten vom Menüpunkt „Werkzeuge“ Daten im- oder exportieren und deinen Blog löschen, falls du dies einmal möchtest.

Menüpunkt „Einstellungen“: Wie du siehst, gibt es im Menüpunkt Einstellungen viele verschiedene Menüunterpunkte.

I.  Allgemeine Einstellungen: ändere deinen Blog-Titel, dein Blog-Slogan, deine Zeitzone, das Datumsformat, sowie das Zeitformat, den Wochenbeginn (vielleicht gehörst du ja zu den Menschen, deren Woche an einem Freitag beginnt ;)) und die Sprache. Außerdem kannst du hier dein Blog Bild hinzufügen oder ändern.

II. Schreiben: ändere hier Formatierungen, sowie voreingestellte Kategorien.

III. Lesen: hier kannst du verschieden Einstellungen zur Anzeige deiner Startseite ändern. Außerdem findest du hier die „Follower-Einstellung“. Hier kannst du deinen E-Mail Text, der an deine Follower versendet wird ändern.

IV. Diskussionen: Hier änderst du z.B wer alles deine Blogeinträge kommentieren darf (z.B nur regestrierte Benutzer), wann WordPress dich benachrichtigen soll (z.B wenn jemand deinen Beitrag kommentiert) und vieles mehr. Da dieser Unterpunkt sehr leicht verständlich ist, werde ich ihn nicht weiter ausführen.

V. Mediathek: ändere hier die Einstellungen für deine Mediathek. Wie z.B die Maximale Bildgröße, die ein von dir hochgeladenes Bild haben darf.

VI. Sharing: Wenn du deine Blogeinträge auch bei anderen Socialmedia Plattformen publizieren möchtest, kannst du dich hier z.B mit Tumblr oder Twitter verbinden. Blogeinträge, die du über deinen WordPress Blog verfasst, werden dann ebenfalls dort veröffentlicht.

VII. Umfrage: ändere hier deine E-Mail Adresse, mit der du bei WordPress registriert bist. Außerdem kannst du hier, Einstellungen zu deinen gestarteten Umfragen ändern.

VIII. Bewertungen: stelle hier die Position der Bewertungen, die andere Blogger über einen von dir verfassten Beitrag schreiben ein. (z.B über bzw. unter jedem Blogeintrag).

IX. AdControl: Hier weißt dich WordPress darauf hin, dass von Zeit zu Zeit Werbung auf deiner Seite eingeblendet wird, damit kein Blog kostenlos bleibt.

X. Beitragsänderungen per E-Mail senden:  Entscheide hier, ob du eine E-Mail erhalten möchtest, wenn sich eine Blogseite oder Blogeintrag ändert. Du kannst hier mehrere E-Mail Adressen angeben.

XI. OpenID: OpenID heißt hier soviel wie vertrauenswürdige Seiten. Du kannst Seiten, die du als vertrauenswürdig empfindest hinzufügen. WordPress wird dich dann nicht fragen, ob du dem Inhalt dieser Seite vertraust, sondern dich direkt auf die entsprechende Seite zugreifen lassen.

So, nun ist aber genug oder?! Ich hoffe, ich konnte euch mit meinem Tutorial das Bloggen ein wenig schmackhaft machen.

Haut in die Tasten! Viel Vergnügen dabei!

Lisa

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